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Rückblick auf Lesungen

Rückblick auf Lesungen

Rückblick:

Am vergangenen Wochenende (5.-6.9.) fanden im großen Saal des LKE im Rahmen des beliebten Literaturfests Meißen vier Lesungen statt.

Stefan Jahnke:

Den Auftakt gab Stefan Jahnke, seines Zeichens Autor und Reiseleiter. Auf seinen Streifzügen rund um die Welt sammelt er Ideen für neue Geschichten, ist aber ganz besonders seiner Heimat Sachsen und dem angrenzenden Böhmen und Mähren verbunden, deren Geschichte er in seinen Romanen zu neuem Leben erweckt. In seiner Lesung trug er aus seinem historischen Roman „Stulpenburgk“ vor:

Sachsen im 13. Jahrhundert: Moyko von Stulpen herrscht über das Gebiet zwischen dem Bistum Meißen und der Grenze zu Böhmen, doch der intrigante Bischof Bruno von Porsendorf versucht das Land an sich zu reißen. In seiner Not wendet sich Moyko an den künftigen Kaiser Friedrich, doch dieser verrät ihn und schlägt sich auf die Seite des Bischofs Bruno … Eine spannende Erzählung rund um die alte slawische Festung, die heute Stolpen heißt.

Mehr über Stefan Jahnke erfahren Sie auf seiner Website.

Adrian Schwarzenberger:

Die folgenden beiden Lesungen am Samstag und Sonntag veranstaltete Adrian Schwarzenberger. Seine Märchen begeisterten sowohl unsere kleinen als auch großen Zuhörer. Im folgenden ein Einblick in sein aktuelles Werk „Die Gläserne Rose und andere Märchen“:

Es war einmal
und ist nicht mehr,
und wäre es nicht gewesen,
dann gäbe es nichts zu erzählen …
wie ein Dieb das Glück stahl,
wohin einen Geizkragen sein Geiz brachte,
vom Gold des Teufels,
vom Esel, dem Stein und dem Weinkrug,
vom alten Mann und dem Baum,
wie die Maus die Katze fressen wollte,
von der gläsernen Rose
und vielen anderen.
Märchen für Jung und Alt, mal witzig, mal spannend, mal traurig, mal lehrreich.

Weitere Informationen über Adrian Schwarzenberger finden sie hier.

 

Anne Krahl:

Die vierte und letzte Lesung gab die gelernte Uhrmachermeisterin und Autorin Anne Krahl zum Besten. Sie arbeitet viel mit Kindern, aber auch älteren Menschen zusammen und ermuntert und unterstützt sie, ihre eigenen Erlebnisse auf Papier zu bringen und so der Nachwelt zu bewahren. Die Biographie „Glaube an das Leben“ dreht sich um folgendes:

Die Kriegswirren, die Zeit der Teilung, Flucht, die Liebe des Lebens, Hochzeit, Kinder, der Tod des Gatten – die Zeiten nach dem Zweiten Weltkrieg sind unbeständig und von Leid und Elend, aber auch Aufbruchsstimmung, Glück und Hoffnung geprägt. In „Glaube an das Leben“ erzählt Anne Krahl die Geschichte ihrer Großmutter Adelheid Werner, die diese Zeiten noch selbst miterlebt hat und ein authentisches Zeugnis der Höhen und Tiefen eines bewegten Lebens ablegen kann.

Näheres zur Autorin finden Sie auf Anne Krahls Website.

 

Im Anschluss an die Lesungen standen die Autoren unseren Gästen Rede und Antwort und boten ihre Bücher zum Kauf an. Wir danken unseren Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen. Und selbstverständlich Bedanken wir uns bei den Buchautoren, die uns einen spannenden und erinnerungswürdigen Abend bereitet haben.

 

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